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Online-Angebot für Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter: Raum für Kollegiale Beratung und Themenorientierten Praxisaustausch

Online-Austausch für Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter

Auch nach der intensiven Zeit der Qualifizierung zum Elternbegleiter / zur Elternbegleiterin besteht bei vielen aktiven Fachkräften der Wunsch nach einem kollegialen Austausch über Erfahrungen, Herausforderungen oder auch neue Entwicklungen in der Elternbegleitung. Deshalb wollen wir Sie gemeinsam mit anderen Elternbegleiter*innen über ein Online-Angebot der Servicestelle Elternchance digital zusammenbringen. Interessen- und bedarfsorientiert können Elternbegleiter*innen sich live austauschen und virtuell vernetzen.

Wir bieten Ihnen zwei Online-Formate: „Kollegiale Beratung“ und „Themenorientierter Praxisaustausch“. Beide Angebote werden von Referentinnen und Referenten, die in der Elternbegleitung-Qualifizierung tätig sind, angeleitet und in Form einer Videokonferenz umgesetzt. Im Fokus dieser Formate stehen die Teilnehmenden selbst, die sich aktiv und „in Echtzeit“ ortsunabhängig in den Austausch entweder in einer offenen Runde der kollegialen Beratung oder zu gewählten Themen einbringen können.

Sie müssen sich nicht allein für ein Format entscheiden, sondern können sich auch für beide Angebote anmelden. Bei dem themenorientierten Praxisaustausch können Sie sich nach Bedarf bei den Terminen zu verschiedenen Themen eintragen. Sind einzelne Termine beim „Praxisaustausch“ wegen Überfüllung geschlossen, so werden wir sicherlich in einer nächsten Runde das jeweilige Thema mit neuen Terminen wieder anbieten. Schauen Sie also gerne regelmäßig, welche (neuen oder sich wiederholenden) Themen angeboten werden. 

Dieser Online-Austausch für Elternbegleiter*innen erfolgt zusätzlich zu dem digitalen Angebot des Konsortium Elternchance als Qualifizierungsträger zum Elternbegleiter / zur Elternbegleitung.

Themenorientierter Praxisaustausch

Der  themenorientierte Praxisaustausch greift ein relevantes Thema der Elternbegleitung auf und ermöglicht den Erfahrungsaustausch zu diesem Thema. Zu Beginn führt eine Referentin bzw. ein Referent in das Thema ein und moderiert den anschließenden Austausch zu den Praxiserfahrungen der teilnehmenden Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter zu diesem Thema.

Bis zu 20 Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter können an einem Termin (Dauer 90 Minuten) teilnehmen. Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit.

Bisher geplante Themen:

Bildungsbegleitung - neu gedacht und besser gemacht

Der Praxisaustausch beginnt mit einer regionalen und professionellen Verortung der Teilnehmer*innen. Der Schwerpunkt dieses Praxisaustauschs liegt auf Bedürfnissen von Kindern in Kita und Schule - zugleich wird ihre Familiendynamik und Lebenswelt in den Blick genommen. Dabei stellen wir uns u.a. die Frage: Wie können Elternbegleiter*innen Alltagsherausforderungen und Bildungsanlässe mit den Möglichkeiten der Eltern verbinden?

Welche Voraussetzungen können geschaffen werden, welche neuen Unterstützungsmöglichkeiten können entwickelt werden - auch vor dem Hintergrund ungewöhnlicher und wenig vertrauter Bedingungen? Wie können Freizeitgestaltung und Bildung verbunden, wie Berührungsängste mit dem Thema formale Bildung abgebaut werden?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Donnerstag, 12.11.2020, von 16:30-18.00 Uhr
  • Dienstag, 08.12.2020, von 14.00-15.30 Uhr

Referentin: Dr. Inés Brock

Dr. Inés Brock ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Erziehungswissenschaftlerin und Hochschullehrerin Psychologie. Im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Elternchance ist Kinderchance“ sowie des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II“ hat Dr. Inés Brock ca. 1.000 Elternbegleiter*innen qualifiziert und war in der vom Bundesfamilienministerium angebotenen Workshop-Reihe „Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen“ (2019) als Dozentin tätig. Sie hat Jahrzehnte lange Erfahrung mit den unterschiedlichsten Angeboten der Jugendhilfe - von Erziehungsberatung über Kita-Fortbildungen und diversen anderen Angeboten, wie z.B. den Frühen Hilfen und der aufsuchenden und zugehenden Familienhilfe, und begleitet konstruktiv damit alle Felder von Elternbegleitung.

Elternbegleitung im interkulturellen Kontext - Bildungschancen für alle Kinder eröffnen

Meine Welt + Deine Welt = Unsere Welt! Niedrigschwellige (Bildungs-)Angebote unterstützen die gesellschaftliche Integration zugewanderter Familien. Elternbegleiter*innen verfügen über interkulturelle Kompetenzen, die in der kultursensiblen Begleitung und migrationssensiblen Kommunikation zum Tragen kommen. In diesem themenorientierten Austausch erfahren Sie anhand von Praxisbeispielen, wie zugewanderte Eltern über das hiesige Bildungssystem und die Bedeutung Früher Bildung und Kinderbetreuung informiert werden können. Zudem lassen wir uns von den Erfahrungen und Maßnahmen der Elternbegleitungen untereinander inspirieren.

Verstehen wir die „Welt“ der Anderen? Welche Bedürfnisse haben zugewanderte Familien (Eltern, Kinder)? Wie können zugewanderte Eltern über das hiesige Bildungssystem und die Bedeutung Früher Bildung und Kinderbetreuung informiert werden?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Freitag, 20.11.2020, von 9.30-11.00 Uhr
  • Freitag, 22.01.2021. von 9.30-11.00 Uhr

Referentin: Olga Schürer

Olga Schürer, M.A. Counseling Lebens- und Beziehungsberatung, ist als Trainerin für Elternkurse, Krisenintervention und Entspannungsverfahren in eigener Praxis sowie als Dozentin an Hochschulen tätig. Ihre Schwerpunktthemen sind Kommunikation, Beratung, Einzelfallhilfe, Bildungs- und Erziehungstheorien, Coaching, Supervision, interkulturelle Beratung sowie Elternarbeit, Erziehungsberatung und Paarberatung. Olga Schürer ist seit 2016 qualifizierte Elternbegleiterin und war im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II“ sowie in der vom Bundesfamilienministerium angebotenen Workshop-Reihe „Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen“ (2019) als Dozentin tätig.

Eine Schatzsuche - Elternangebote planen und Zugänge gestalten

Elternbegleiter*innen stehen oft der Herausforderung gegenüber, mit einzelnen Eltern, mit einer Gruppe oder mit Kolleg*innen passende Angebote oder Ideen zu einem Anliegen zu finden. In diesem themenorientierten Austausch erfahren Sie, mit welchen Angeboten Sie Familien erreichen, die bisher an den Formaten der Elternbegleitung noch nicht angedockt sind. Sicherlich bringen auch Sie innovative Formate mit, über die wir uns austauschen und damit gegenseitig anregen können.

Wie gelingt es uns, Zugänge zu Eltern zu finden, die bisher noch nicht an den bisherigen Angeboten der Elternbegleitung angedockt sind? Auf welchem Weg generieren wir im Team fangfrische Ideen, um methodisch passgenaue Formate für die Eltern und gemeinsam mit den Eltern zu gestalten? Was verbirgt sich hinter dem Kürzel AI - und was nutzt dieses Konzept in den EB-Wirkungsfeldern? Welche Schätze haben die Kolleg*innen in ihrem Methodenarchiv gesammelt, gepflegt und ausprobiert? Welche Erfahrungen wurden damit gemacht und wie können diese für die eigene Praxis nutzbar werden?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Donnerstag, 29.10.2020, von 10.00-11.30 Uhr
  • Donnerstag, 26.11.2020, von 10.00-11.30 Uhr
  • Donnerstag, 10.12.2020, von 10.00-11.30 Uhr
  • Donnerstag, 28.01.2021, von 10.00-11.30 Uhr

Referentin: Simone Horn

Simone Horn ist bundesweit als freiberufliche Dozentin, Trainerin, Coach, Beraterin unterwegs. Sie begleitet Familien im Rahmen aufsuchender, systemischer Familientherapie und flexibler, ambulanter Hilfen sowie Kitas auf dem Weg zum Familienzentrum. Ihre Spezialgebiete sind laterales Denken, Lösungsorientierung, der systemische Blick und das entsprechende Methodenarchiv. Im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Elternchance ist Kinderchance“ sowie des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II“ hat Simone Horn ca. 1.000 Elternbegleiter*innen qualifiziert und war als Dozentin der vom Bundesfamilienministerium angebotenen Workshop-Reihen „Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ (2016) und „Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen“ (2019) tätig.

Psychische Gesundheit - Grenzen und Möglichkeiten der Elternbegleitung (an)erkennen

Elternbegleiter*innen sind häufig „auf sich selbst“ angewiesen, die eigene Persönlichkeit sowie eine gesunde Psyche sind wichtiges „Handwerkszeug“ im Umgang mit hochkomplexen Familiensituationen. Im Praxisaustausch zu diesem Thema wird das eigene Wohlbefinden vor, während und nach Elternbegleitungssituationen in den Blick genommen. Was brauche ich, um gut und sicher unterstützen zu können? Welche Themen berühren mich besonders oder gehen mir noch lange nach? Wie schütze ich mich vor eigener Überlastung? Das Erlernen von Strategien für die Stabilisierung der eigenen Psyche ist Teil des Austauschs.

Was brauche ich, um gut und sicher beraten zu können, was stört mein eigenes Wohlbefinden, welche Themen berühren mich besonders oder gehen mir noch lange nach?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Mittwoch, 18.11.2020, von 16.00-17.30 Uhr
  • Mittwoch, 16.12.2020, von 16.00-17.30 Uhr

Referentin: Antje Rein

Antje Rein arbeitet seit 2009 freiberuflich selbstständig als Systemische Familientherapeutin (DGSF), Supervisorin und Coach (DGSF/SG). Sie war Dozentin in dem Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ und dem ESF-Bundesprogramm "Elternchance II". Seitdem begegnen ihr Elternbegleiter*innen in Fortbildungen, Kitas und Familienzentren. In ihrer Rolle als Familientherapeutin arbeitet sie in der "Aufsuchenden systemischen Familientherapie" für Jugendämter im nördlichen Sachsen-Anhalt/östlichen Niedersachsen. Dort begleitet sie Eltern aufsuchend. Als Supervisorin unterstützt sie Teams und Einrichtungen in der Begleitung von Fachkräften, die sich für Eltern, Kinder und Familien stark machen.

Schlüsselkompetenzen - Beziehung anbieten, Ressourcen stärken und Neugierde wecken

In diesem themenorientierten Austausch reflektieren wir Ihre Schlüsselkompetenzen in der Elternbegleitung und verdeutlichen, wo strukturelle oder persönliche Hürden die Alltagsarbeit in der Elternbegleitung erschweren. Wie kann es gelingen, immer wieder mit Neugierde ein Beziehungsangebot zu machen und den Blick auf Ressourcen zu lenken? Auf kurzen Inputs zu bedürfnisorientierter Kommunikation, zu beziehungsorientierter Abstimmung und zum erweiterten Ressourcenblick folgt der moderierte Austausch: Was kann ich selbst ausprobieren? Welche Erfahrungen haben die anderen gemacht?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit, Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Montag, 02.11.2020, von 14.00-15.30 Uhr
  • Montag, 07.12.2020, von 14.00-15.30 Uhr
  • Montag, 11.01.2021, von 14.00-15.30 Uhr

Referentin: Ingrid Bethge

Ingrid Bethge arbeitet als Sozialpädagogin und Geschäftsleitung bei KarLa – Sozialpädagogische Hilfen für Familien e.V., einem anerkannten Träger der freien Jugendhilfe im Landkreis Karlsruhe und unterstützt belastete Familien. KarLa e.V. ist Träger in einem der 47 lokalen Elternbegleitungsnetzwerke im Bundesmodellprogramm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ (2017 – 2020). In diesem Netzwerk wirkt Ingrid Bethge als qualifizierte Elternbegleiterin. Zusätzlich unterstützt sie Eltern mit videogestützter Beratung wie Marte Meo. Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II“ sowie in der vom Bundesfamilienministerium angebotenen Workshop-Reihe „Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen“ (2019) war Ingrid Bethge als Dozentin tätig.

Eine sichere Basis - Bindungsbeziehungen stärken und Resilienz fördern

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf das Konzept der Bindungstheorie, den Kreis der Sicherheit und vergegenwärtigen uns den Resilienzbegriff. Wie lassen sich diese theoretischen Konzepte und Modelle auf unseren Alltag in der Elternbegleitung übertragen? Und wie können diese Sie in Ihrer Rolle als Elternbegleiter*in stärken? Wir tragen zusammen, welche Handlungsmöglichkeiten Elternbegleiter*innen bereits nutzen, um den Aufbau sicherer Bindungsbeziehungen zu unterstützen oder welche wir zukünftig noch einsetzen könnten.

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Freitag, 30.10.2020, von 8.00-9.30 Uhr
  • Freitag, 04.12.2020, von 8.00-9.30 Uhr
  • Freitag, 08.01.2021, von 8.00-9.30 Uhr

Referentin: Ingrid Bethge

Ingrid Bethge arbeitet als Sozialpädagogin und Geschäftsleitung bei KarLa – Sozialpädagogische Hilfen für Familien e.V., einem anerkannten Träger der freien Jugendhilfe im Landkreis Karlsruhe und unterstützt belastete Familien. KarLa e.V. ist Träger in einem der 47 lokalen Elternbegleitungsnetzwerke im Bundesmodellprogramm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ (2017 – 2020). In diesem Netzwerk wirkt Ingrid Bethge als qualifizierte Elternbegleiterin. Zusätzlich unterstützt sie Eltern mit videogestützter Beratung wie Marte Meo. Im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II“ sowie in der vom Bundesfamilienministerium angebotenen Workshop-Reihe „Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen“ (2019) war Ingrid Bethge als Dozentin tätig.

Familien mit kleinen Einkommen begleiten und Teilhabechancen erhöhen

„Sind wir arm oder reich, Papa?“ Inhaltlich werden wir uns mit den Ursachen, Folgen und Wirkungen von Armut/Armutsgefährdung beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen spezifische Kooperationspartner, das Phänomen der verdeckten Armut und familienpolitische Maßnahmen und Leistungen, die für die Begleitung von Familien mit kleinen Einkommen relevant sein können. Elternbegleiter*innen bringen Erfahrungen und Herausforderungen aus ihrer Praxis ein und wir tauschen Ideen und Maßnahmen zur Begleitung der Familien aus.

Wen haben Sie in Ihre Einrichtung eingeladen, um sich und Eltern über Familienleistungen und andere Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren? Stehen Ihre Angebote allen Kindern und Familien offen oder gibt es unsichtbare Barrieren, die Familien mit kleinen Einkommen ausschließen?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Dienstag, 10.11.2020, von 14.30-16.00 Uhr
  • Donnerstag, 17.12.2020, von 14.30-16.00 Uhr
  • Donnerstag, 14.01.2021, von 14.30-16.00 Uhr

Referentin: Olga Schürer

Olga Schürer, M.A. Counseling Lebens- und Beziehungsberatung, ist als Trainerin für Elternkurse, Krisenintervention und Entspannungsverfahren in eigener Praxis sowie als Dozentin an Hochschulen tätig. Ihre Schwerpunktthemen sind Kommunikation, Beratung, Einzelfallhilfe, Bildungs- und Erziehungstheorien, Coaching, Supervision, interkulturelle Beratung sowie Elternarbeit, Erziehungsberatung und Paarberatung. Olga Schürer ist seit 2016 qualifizierte Elternbegleiterin und war im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Elternchance II“ sowie in der vom Bundesfamilienministerium angebotenen Workshop-Reihe „Unterstützung von Familien mit kleinen Einkommen“ (2019) als Dozentin tätig.

Netzwerkarbeit - Familien mit den richtigen Kooperationspartnern passgenau unterstützen

Um Familien in den diversen Herausforderungen ihres Alltags begleiten zu können, braucht es neben einer lösungs- und ressourcenorientierten Grundhaltung eine gute Vernetzung im Sozialraum. Der Praxisaustausch befasst sich mit der aktuellen Analyse des Netzwerkes, Möglichkeiten und Herausforderung in der Zusammenarbeit mit den Netzwerkpartnern, Findung von neuen Kooperationspartnern. Anhand von konkreten Fallbeispielen aus der Netzwerkarbeit der Teilnehmenden findet praxisnahes Lernen statt.

Wie finde ich neue und passende Kooperationspartnern, die die Familien noch umfangreicher unterstützen können? Wie gelingt digitale Vernetzung mit neuen (innovativen) Partnern?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Dienstag, 17.11.2020, von 15.00-16.30 Uhr
  • Dienstag, 15.12.2020, von 15.00-16.30 Uhr

Referentin: Antje Rein

Antje Rein arbeitet seit 2009 freiberuflich selbstständig als Systemische Familientherapeutin (DGSF), Supervisorin und Coach (DGSF/SG). Sie war Dozentin in dem Bundesprogramm „Elternchance ist Kinderchance“ und dem ESF-Bundesprogramm "Elternchance II". Seitdem begegnen ihr Elternbegleiter*innen in Fortbildungen, Kitas und Familienzentren. In ihrer Rolle als Familientherapeutin arbeitet sie in der "Aufsuchenden systemischen Familientherapie" für Jugendämter im nördlichen Sachsen-Anhalt/östlichen Niedersachsen. Dort begleitet sie Eltern aufsuchend. Als Supervisorin unterstützt sie Teams und Einrichtungen in der Begleitung von Fachkräften, die sich für Eltern, Kinder und Familien stark machen.

Lösungsorientierte Kommunikation - Wer fragt, der führt

Mit guten Fragen kann einem Gespräch eine Richtung gegeben werden, die den Blick wendet vom Problem zur Lösung. Der einleitende Input wird den Blick schärfen für verschiedene Fragetypen und aufzeigen, wie an die Sprache unseres Gegenübers angedockt und ein Gespräch lösungsorientiert geführt werden kann. Anhand von Gesprächssequenzen, die bestenfalls von den Teilnehmer*innen eingebracht werden, wird beispielgebend gemeinsam daran gearbeitet, welche Fragen dem Gespräch einen Impuls zur Lösungsfindung geben.

Welche Fragen wenden den Blick auf die Lösung eines Problems? Wie kann ich mit der Sprache meines Gegenübers andocken und mit ihr arbeiten?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Dienstag, 27.10.2020, von 9.00-10.30 Uhr
  • Dienstag, 24.11.2020, von 9.00-10.30 Uhr
  • Dienstag, 19.01.2021, von 10.00-11.30 Uhr

Referent: Reinhard Grohmann

Reinhard Grohmann ist gelernter Krankenpfleger und leitet als Dipl.-Theologe das pädagogische Team der CVJM Familienarbeit Mitteldeutschland e.V. Als Elterntrainer unterstützt er Mütter und Väter, damit sie ihre Erziehungsverantwortung besser wahrnehmen können. In Mediationen begleitet er Menschen zur Bearbeitung ihrer Konflikte. Einen weiteren Raum nehmen die Weiterbildung von Fachkräften in der sozialen Arbeit und das Coaching von Einzelpersonen, Teams und Unternehmen ein. Bundesweit ist er als systemischer Organisationsberater unterwegs - besonders in Kitas und Schulen auf der Suche nach Ideen und Lösungen für ihre Herausforderungen. Eines seiner Schwerpunkte ist das Training im Kurzgespräch. Reinhard Grohmann war Dozent im Bundesmodellprogramm „Elternchance ist Kinderchance“.

Elternkommunikation - deeskalierend auf Situationen einwirken

Besonders bei (aufkommenden) Konflikten gilt es, die wirklichen Hintergründe, Interessen und Bedürfnisse herauszufinden. Mit der gewaltfreien Kommunikation nach Rosenberg steht uns eine lösungsorientierte Gesprächsstruktur auch im digitalen Raum zur Verfügung, mit denen wir in der Lage sind, deeskalierend auf Situationen einzuwirken und mit Menschen in einen Dialog zu treten. Bitte bringen Sie eigene Beispiele mit, an denen wir üben, bedürfnis- und lösungsorientiert zu kommunizieren.

Wie kann ich in Chatgruppen, auf virtuellen Plattformen und in der reellen Begegnung mit Menschen gewaltfrei und deeskalierend kommunizieren?

Ein Termin bildet eine geschlossene Einheit. Das Thema wird einmal im Monat angeboten:

  • Mittwoch, 04.11.2020, von 17.30-19.00 Uhr
  • Mittwoch, 02.12.2020, von 17.30-19.00 Uhr
  • Mittwoch, 06.01.2021, von 17.00-18.30 Uhr

Referent: Reinhard Grohmann

Reinhard Grohmann ist gelernter Krankenpfleger und leitet als Dipl.-Theologe das pädagogische Team der CVJM Familienarbeit Mitteldeutschland e.V. Als Elterntrainer unterstützt er Mütter und Väter, damit sie ihre Erziehungsverantwortung besser wahrnehmen können. In Mediationen begleitet er Menschen zur Bearbeitung ihrer Konflikte. Einen weiteren Raum nehmen die Weiterbildung von Fachkräften in der sozialen Arbeit und das Coaching von Einzelpersonen, Teams und Unternehmen ein. Bundesweit ist er als systemischer Organisationsberater unterwegs - besonders in Kitas und Schulen auf der Suche nach Ideen und Lösungen für ihre Herausforderungen. Eines seiner Schwerpunkte ist das Training im Kurzgespräch. Reinhard Grohmann war Dozent im Bundesmodellprogramm „Elternchance ist Kinderchance“.

 

Zur Online-Anmeldung.

Anmeldungen per Email sind nicht möglich.

Ihren Themenwunsch und weitere Anmerkungen können Sie uns im Anmeldeformular mitteilen.

Kollegiale Beratung

Die kollegiale Beratung erfolgt in einer festen Gruppe über mehrere Termine. In der moderierten, kollegialen Beratung können sich bis zu 10 Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter aktiv in die Fallbesprechung einklinken und Herausforderungen und Veränderungen der Elternbegleitung vertiefen. Sie können sich gegenseitig über Handlungsspielräume, Erfahrungen und Sichtweisen auf „einen Fall“ der Gruppe beratschlagen. Die Fälle und somit Inhalte der kollegialen Beratung gestaltet die Gruppe. Die ersten drei Termine stehen bereits fest (die Termine finden Sie bei der Anmeldung), die Folgetermine legt die Gruppe fest. Eine Referentin bzw. ein Referent steht Ihnen an bis zu acht Terminen zur Verfügung.

Zur Online-Anmeldung.

Informationen zum Online-Angebot zum Nachlesen, Ausdrucken und Weitergeben finden Sie auf dem Flyer .

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