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Wie geht es Familien in der Pandemie?

In den kommenden Wochen wird der Monitor nahezu in Echtzeit die Zufriedenheit und die Sorgen von Familien während des derzeitigen Lockdowns dokumentieren. Die Befragung aus der ersten Februarhälfte ergibt, dass sich rund die Hälfte der Eltern große Sorgen um die Bildung und Zukunft ihrer Kinder machen. Das sind im Vergleich zur zweiten Januarhälfte etwas weniger Eltern. Auch die Sorge um die Gesundheit des eigenen Kindes nimmt leicht ab. Die Zufriedenheit von Familien mit der Kinderbetreuung, dem Familienleben und dem Leben allgemein stabilisiert sich ebenfalls auf dem vergleichsweise geringen Niveau der zweiten Januarhälfte.

Die allgemeine Zustimmung zu Kita- und Schulschließungen hat in der ersten Februarhälfte gegenüber der zweiten Januarhälfte weiter abgenommen: Eltern mit einem geringeren Bildungshintergrund lehnen diese mit 61 Prozent eher ab als Eltern mit Abitur, bei denen 50 Prozent Schließungen ablehnen. Eltern mit älteren Schulkindern, das heißt Schulkindern im Sekundarschulbereich, waren mit der Kinderbetreuung unzufriedener. Diese Entwicklung ist vermutlich darauf zurück zu führen, dass Eltern mit jüngeren Kindern in den unteren Schulklassen etwas zufriedener waren.

Die Entwicklung des Wohlbefindens der Familien wird durch den FamilienMonitor in wöchentlichen Berichten dokumentiert. Die Auswertungen dazu finden Sie auf der Website des DIW unter https://www.diw.de/de/diw_01.c.809410.de/familienmonitor_corona.html.

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