Skip to main navigation Skip to main content

Kinderkrankentage werden in der Corona-Zeit verdoppelt

Damit die berufstätigen Eltern in der Corona-Krise entlastet werden, wurde vom Bundeskabinett eine Formulierungshilfe für ein Gesetz der Regierungsfraktionen beschlossen. Der Anspruch auf Kinderkrankentage soll verdoppelt und ausgeweitet werden. Das heißt, dass das Kinderkrankengeld von 10 auf 20 Tage pro Elternteil pro Kind und für Alleinerziehende von 20 auf 40 Tage pro Kind  erhöht werden soll. Der Bundestag hat am 14. Januar die Ausweitung und Verdopplung der Kinderkrankentage bewilligt.

Die Voraussetzungen dafür sind:

  • sowohl der betroffene Elternteil als auch das Kind sind  gesetzlich krankenversichert ,
  • das Kind hat das  zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet oder ist aufgrund einer Behinderung auf Hilfe angewiesen,
  • keine andere im Haushalt lebende Person kann das Kind beaufsichtigen.

Das Besondere bei der Ausweitung der Kinderkrankentage ist, dass sie nicht nur dann in Anspruch genommen werden können, wenn das Kind erkrankt ist. Werden die Bildungseinrichtungen der Kinder aufgrund der Pandemie geschlossen, haben die Eltern das Recht, die Kinderkrankentage für die Betreuung zu nutzen.

Nach der Verabschiedung durch den Deutschen Bundestag soll die Regelung rückwirkend zum 5. Januar in Kraft treten. Die Höhe des Kinderkrankengeldes beträgt in der Regel 90 Prozent des ausgefallenen Nettoarbeitsentgelts. Die Regelung liegt in der Zuständigkeit des Bundesgesundheitsministeriums.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Bundesfamilienministeriums.

 

Seite per E-Mail weiterempfehlenSeite auf Facebook teilenSeite twittern