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Familienreport 2017: Elternbegleitung ist wichtiger Teil der zielgerichteten Unterstützung von Familien durch frühe Förderung und Bildungsbegleitung

Familie und Elternbegleiterin

Der aktuelle Familienreport des Bundesfamilienministeriums stellt Maßnahmen und Initiativen der Familienpolitik der Bundesregierung vor und beleuchtet die Entwicklungen von Familien und deren Lebenssituation in Deutschland. Familie ist für eine große Mehrheit der Menschen in Deutschland der wichtigste Lebensbereich. Diese Wertschätzung der Familie zeigt sich auch darin, dass mehr Kinder geboren werden.

Neben Leistungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen insbesondere die Maßnahmen zur Unterstützung und gesellschaftlichen Teilhabe aller Familien und Kinder im Fokus der Familienpolitik. Bundesfamilienministerin Dr. Katharina Barley betont: „Es bleibt eine der wichtigsten Aufgaben, ein gutes Aufwachsen für alle Kinder zu sichern. Familien erwarten zu Recht eine gute Unterstützung.“

Das Ziel der Familienpolitik ist es, Familien so zu unterstützen und zu stärken, dass alle Kinder von individueller Förderung und gleichen Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe profitieren. Die bereits umgesetzten Maßnahmen und Programme familienbezogener Leistungen, insbesondere der Ausbau der  Kindertagesbetreuung haben gezeigt, dass sich die Bildungs- und Teilhabechancen der Kinder durch den Zugang zu früher Bildung deutlich verbessern.

Der Familienreport hebt dabei  die Bedeutung der Bundesprogramme  hervor. Die mittlerweile mehr als 8.000 im Rahmen der Programme Elternchance I und II qualifizierten Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter haben eine wichtige Rolle bei der Ermöglichung von Teilhabe und der Verbesserung der Zugänge zu Institutionen und Angeboten der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung . Die pädagogischen Fachkräfte stehen in Kitas, Familienzentren, Mehrgenerationenhäusern und vielen anderen Orten Eltern und Familien mit Rat und praktischer Unterstützung  bei Fragen zur Bildung und Entwicklung der Kinder zur Seite. Elternbegleitung erreicht mit niedrigschwelligen Angeboten insbesondere sozial benachteiligte Familien und Familien mit erhöhtem Beratungsbedarf in deren unmittelbarem Lebensumfeld. Als präventives Angebot der Familienbildung erleichtert Elternbegleitung Bildungszugänge auf breiter Basis und stärkt die Erziehungskompetenzen der Eltern.

Elternbegleitung stellt auch im Hinblick auf die Bildungsintegration und die Verbesserung der gesellschaftlichen Teilhabe neu zugewanderter Familien eine unverzichtbare Ressource dar. Mit dem Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ fördert das Bundesfamilienministerium seit Mai 2017 an rund 50 Standorten bundesweit die Vernetzung von Elternbegleitung mit Bildungsinstitutionen wie Kitas und Schulen, Familien- und Stadtteilzentren sowie Akteuren der Flüchtlingsarbeit in den Kommunen.

Mehr Informationen zum Bundesprogramm finden Sie hier.


Bildungsbericht der OECD zeigt Schlüsselrolle der Frühen Bildung für Bildungsgerechtigkeit und Integration

Der aktuelle Bildungsbericht „Bildung auf einen Blick 2017“ der OECD belegt, dass immer mehr Kinder in Deutschland eine Einrichtung des Elementarbereichs besuchen. Insgesamt zeigen die Vergleichsdaten der OECD, dass Deutschland seine Stellung im Elementarbereich durch den Ausbau frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung verbessern konnte. Sozialen Disparitäten kann durch den Besuch von Einrichtungen der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung entgegengewirkt werden. Die Teilhabe von geflüchteten und neu zugewanderten Kindern im Elementarbereich nimmt daher eine Schlüsselrolle im Hinblick auf die Aufgabe der Integration und gesellschaftlichen Partizipation von neu angekommenen Familien ein.

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