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Auftaktveranstaltung des Modellprogramms "Starke Netzwerke" mit Caren Marks

Caren Marks bei der Auftaktveranstaltung

 

Neu angekommene Eltern mit konkreten Hilfestellungen beim Bildungsweg ihrer Kinder begleiten und beraten - das ist die Zielsetzung der Starken Netzwerke. Am 22. Mai hat Caren Marks die Auftaktveranstaltung des bundesweiten Modellprogramms in Berlin eröffnet.

Die Parlamentarische Staatsekretärin bei der Bundesfamilienministerin, Caren Marks, hat bei der Auftaktveranstaltung des Bundesmodellprogramms "Starke Netzwerke - Elternbegleitung für geflüchtete Familien" am 22. Mai ein Grußwort an die Gäste gerichtet. Um insbesondere neu zugewanderten Familien das Ankommen und eine bessere Integration in Deutschland zu ermöglichen, unterstützt das Bundesmodellprogramm diese beim Eintritt der Kinder in Kitas oder Schulen. An 50 Standorten in ganz Deutschland fördert das Bundesfamilienministerium lokale Netzwerke, in denen Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter gemeinsam mit Partnern der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, mit Migrantenorganisationen und Kommunen in der Flüchtlingshilfe aktiv sind.

In Berlin betonte Caren Marks:

"Die mehr als 8000 qualifizierten Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter tragen als Fachkräfte der Familienbildung zur erfolgreichen Integration der Familien mit einer Bleibeperspektive bei. Mit ihren spezifischen Kompetenzen und mit niedrigschwelligen Angeboten in Kitas, Eltern-Kind-Zentren, Familienzentren oder Mehrgenerationenhäusern können sie Eltern über Schul- und Bildungswege informieren, den Nutzen der Kinderbetreuung erklären und den Kontakt zu anderen Familien herstellen. Oft ergreifen sie die Initiative zur Betreuung der Kinder, zur Sprachförderung oder zur Begleitung bei Behördengängen. In eigener Sache und im Interesse der zu begleitenden Eltern und ihrer Kinder sind sie oft selbst aktive Netzwerkerinnen und Netzwerker beziehungsweise Initiatoren solcher Netzwerke."

Das neue Bundesmodellprogramm entwickelt Angebote der Elternbegleitung weiter und fördert die systematische Einbeziehung von Elternbegleitung in die Unterstützungsstrukturen vor Ort. An allen Standorten arbeiten mindestens drei Partner in einem Netzwerk zusammen. Koordieniert wird das Netzwerk von einer Einrichtung, bei der mindestens eine qualifizierte Elternbegleiterin oder ein qualifizierter Elternbegleiter aktiv sind.

Elternchance

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter sind früh- und sozialpädagogische Fachkräfte der Familienbildung, die Eltern in Bildungs- und Entwicklungsfragen beraten und begleiten. Mehr als 8000 Fachkräfte der Familienbildung bundesweit wurden im Bundesprogramm "Elternchance ist Kinderchance" und im vom Europäischen Sozialfonds unterstützten Bundesprogramm "Elternchance II - Familien früh für Bildung gewinnen" qualifiziert.


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