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Aktuelle Studie: Kinder geflüchteter Familien nun auch in Kitas und Grundschulen angekommen

Grafik Programmlogo Elternchance

In der Altersgruppe der 3-6-jährigen besuchen vier von fünf Kindern, also 80% eine Kita. Bei allen Kindern in Deutschland liegt die entsprechende Quote bei fast 95%.

In der Altersgruppe der Kinder unter 3 Jahren besuchen 15% eine Kita, nur jedes sechste Kind. In Deutschland liegt die Nutzungsquote dieser Altersgruppe bei 28%. Die Ergebnisse der repräsentativen Befragung zeigen hierbei regionale Unterschiede: Besucht ein weitaus größerer Anteil an Kindern Geflüchteter ab 3 Jahren eine Kita in Westdeutschland, ist der Kita-Anteil der unter 3-jährigen in Ostdeutschland am höchsten.

Zur Grund- oder Sekundärschule gehen mehr als 94% der Kinder von Geflüchteten.

Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind eine öffentliche Bildungseinrichtung besucht. Um insbesondere neu zugewanderten Familien das Ankommen und eine bessere Integration in Deutschland zu ermöglichen, unterstützt das Bundesmodellprogramm des Bundesfamilienministeriums "Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien" diese beim Eintritt der Kinder in Kitas oder Schulen.

An 50 Standorten bundesweit werden lokale Netzwerke gefördert, in denen Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter gemeinsam mit Partnern der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, mit Migrantenorganisationen und Kommunen in der Flüchtlingshilfe aktiv sind. Die bislang mehr als 8000 qualifizierten Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter tragen als Fachkräfte der Familienbildung dazu bei, auch neu angekommene Eltern mit konkreten Hilfestellungen beim Bildungsweg ihrer Kinder zu begleiten und zu beraten.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) gibt mit seiner aktuellen Studie erstmals Aufschluss über die Bildungsbeteiligung von Kindern mit Fluchthintergrund. Befragt wurden mehr als 4.500 erwachsene Geflüchtete.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier.

Ein Interview mit Ph.D. Felix Weinhardt, einem der drei Autoren der Studie finden Sie hier.


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