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FAQs

Welche Ziele verfolgt das ESF-Bundesprogramm?

Mit dem ESF-Bundesprogramm "Elternchance II – Familien früh für Bildung gewinnen" stärkt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Bildungsentwicklung von Familien und die Chancengleichheit aller von Anfang an. Hierzu fördert das Bundesfamilienministerium von 2015 bis 2020 die (Weiter-)Qualifizierung von Fachkräften aus Einrichtungen der Familienbildung und aus anderen Institutionen mit eltern- bzw. familienbezogenen Angeboten zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern, die Eltern und Familien vor Ort als kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner mit Rat und praktischer Anleitung bei Fragen kindlicher Bildungs- und Entwicklungsprozesse zur Seite stehen.

Was ist Elternbegleitung?

Elternbegleitung ist ein präventives Angebot der Familienbildung und zielt auf die Stärkung der Familie als zentralem Ort der frühen Bildung und Förderung der Kinder. Zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern qualifizierte Fachkräfte der Familienbildung begleiten und beraten Eltern und Familien zu Fragen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsverläufe, unterstützen bei Fragen der Bildungsübergänge und entwickeln in ihren Einrichtungen niedrigschwellige Angebote zur Stärkung von Bildungswissen, Alltagsbildung und Erziehungskompetenzen.

Werden Einrichtungen durch das ESF-Programm gefördert?

Nein. Durch das ESF-Programm wird die Qualifizierung von Fachkräften der Familienbildung zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern gefördert, nicht aber die Einrichtungen, in denen diese tätig sind.

Wer kann sich für die Qualifizierung zum Elternbegleiter bzw. zur Elternbegleiterin bewerben?

Die Qualifizierung zur Elternbegleiterin bzw. zum Elternbegleiter richtet sich an haupt- bzw. nebenamtliche oder auf Honorarbasis beschäftigte Fachkräfte aus Einrichtungen der Familienbildung oder anderen Einrichtungen mit eltern- bzw. familienbezogenen Angeboten. Voraussetzung ist eine pädagogische, soziale, psychologische, psychosoziale, therapeutische oder sozialwissenschaftliche Grundausbildung sowie Berufserfahrung in der Familienbildung. Die Elternbegleiter-Qualifizierung ist eine Weiterbildungsmaßnahme und verfolgt das Ziel, Fachkräfte durch die Vermittlung von zusätzlichem Wissen und Querschnittskompetenzen für ihren beruflichen Alltag zu stärken. Die ca. dreiwöchige Qualifizierung zur Elternbegleiterin bzw. zum Elternbegleiter stellt jedoch keine (neue) Berufsausbildung dar.

Wie kann man sich für die Elternbegleiter-Qualifizierung bewerben?

Interessierte Fachkräfte richten ihre Bewerbung direkt an einen der Träger der Familienbildung, die für die Durchführung der Qualifizierung verantwortlich sind. Dazu legen sie im Bewerbungsbogen ihre berufliche Eignung, ihre Motivation und ihren präferierten Kurs dar. Die Qualifizierungsträger entscheiden über die Teilnahmeberechtigung und informieren zu Inhalten, Terminen und Kursorten der Qualifizierung.

Werden Personalkosten der Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter gefördert?

Nein. Mit dem ESF-Bundesprogramm wird die Weiterqualifizierung von bereits in der Familienbildung tätigen Fachkräften gefördert, nicht aber deren (Weiter-)Beschäftigung.

Was kostet die Qualifizierung?

Teilnehmende an der Elternbegleiter-Qualifizierung entrichten an den von ihnen gewählten Qualifizierungsträger eine Bearbeitungsgebühr von 100 EURO und tragen die Fahrkosten zum und vom Kursort. Die übrigen direkt anfallenden Kosten der Qualifizierungsmaßnahme werden durch das Bundesfamilienministerium und den Europäischen Sozialfonds finanziert.

Wie lange dauert die Qualifizierung und wo findet sie statt?

Die Qualifizierung ist in drei Abschnitte unterteilt und umfasst ca. drei Schulungswochen. Die beiden Träger der Familienbildung bieten bundesweit Qualifizierungskurse an. Über Kurstermine und –orte können Sie sich auf den Internetseiten der beiden Träger informieren.

Wo kann ich mich beraten lassen?

Die Träger der Familienbildung, die die Qualifizierung durchführen, beraten zu Inhalten, Terminen und Kursorten sowie zum Bewerbungsverfahren. Auf den Internetseiten der Träger finden Sie Kontakt und Ansprechpersonen.

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