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Das Modellprogramm

Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien

Infografik Netzwerke Elternbegleitung

 

Das Bundesfamilienministerium unterstützt mit dem Programm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ mit jährlich 3 Mio. Euro bundesweit 50 Standorte. Gefördert werden an diesen Standorten von Mai 2017 bis Dezember 2020 lokale Elternbegleitungsnetzwerke, die neu zugewanderte Familien beim Ankommen und der Integration in den Kommunen unterstützen.

Einrichtungen der Familienbildung, in denen Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter tätig sind, bilden im Rahmen des Programms ein Netzwerk mit Institutionen wie Kita und Schule, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Einrichtungen der Flüchtlingshilfe, Migrantenselbstorganisationen und anderen wichtigen Akteuren im Sozialraum. In Koordination mit dem zuständigen Jugendamt ermitteln die Netzwerkpartner die konkreten Unterstützungsbedarfe der neu zugewanderten Familien vor Ort und entwickeln gemeinsam niedrigschwellige Beratungs- und Begleitungsangebote.

 

Ziele des Programms

Neu zugewanderte Familien erhalten  konkret vor Ort wirksame Unterstützung bei der Integration, insbesondere mit Blick auf die Bildungschancen ihrer Kinder. Die Netzwerkpartner und die beteiligten Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter fungieren als Brückenbauer zwischen den geflüchteten Familien und den Bildungsinsitutionen in den Kommunen, sie geben Eltern konkrete Hilfestellung, etwa bei der Beantragung von Kita-Plätzen oder führen beispielsweise Angebote zur Orientierung im Sozialraum für die neu Angekommenen durch.

Mit der Förderung des Auf- bzw. Ausbaus von Netzwerkstrukturen zielt das Bundesmodellprogramm auf die stärkere Einbindung der Elternbegleitung in kooperative Arbeitsformen im Sozialraum und im kommunalen Kontext. Die vorhandenen Potentiale und Kompetenzen der Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter vor Ort werden durch die Vernetzung verschiedener Einrichtungen und Träger sinnvoll gebündelt.  

Verbunden damit ist eine Erhöhung der Handlungsfähigkeit von Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern, Innovationen in den Angeboten zur Elternbegleitung, eine gesteigerte Aufmerksamkeit von Elternbegleitung als Folge gemeinsamen Handelns der Träger sowie eine insgesamt breitere Akzeptanz der Eltern- und Bildungsbegleitung für geflüchtete Familien.

Die Elternbegleitungsnetzwerke sollen ihre Angebote und Aktivitäten eng mit den örtlichen Trägern der Jugendhilfe bzw. Jugendämtern und anderen für die Integration zuständigen Verwaltungseinheiten auf kommunaler Ebene  abstimmen. Vernetzte Elternbegleitung soll schließlich, so das langfristige Ziel des Programms, nachhaltig in die kommunalen Planungsprozesse integriert werden. Die Stärkung und Vernetzung von Elternbegleitung als präventivem Angebot der Familienbildung vor Ort leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Bildungschancen aller Kinder.

 

Hintergrund

Den Hintergrund des Programms bildet die Tatsache, dass sich die Eltern- und Bildungsbegleitung vielerorts schon zu einem festen Bestandteil einer familienbezogenen Infrastruktur herausgebildet hat. Die bislang mehr als 8.000 zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern qualifizierten Fachkräfte der Familienbildung tragen mit dazu bei, neu zugewanderten Familien vor Ort gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Dabei  hat sich in der Praxis vor Ort  gezeigt, dass Prozesse der Koordination und Vernetzung in der Familienbildung in vielen Kommunen einer Unterstützung bzw. eines Anschubs bedürfen. Dies gilt umso eindringlicher für die Eltern- und Bildungsbegleitung von neu zugewanderten Familien.

 

 

 

Weitere Informationen zum Bundesmodellprogramm

Bitte beachten Sie wichtige Informationen zum Förderprogramm und dessen Umsetzung im Folgenden:

Fördergrundsätze zum Bundesmodellprogramm

FAQ "Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien"

 

 

 

Kontakt

Bei Fragen zum Bundesmodellprogramm „Starke Netzwerke Elternbegleitung für geflüchtete Familien“ steht Ihnen die Servicestelle Elternchance gern zur Verfügung.

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